Willkommen auf der Insel Rügen!

(c) Janet Lindemann-Eppinger


Ein Ausmalbild für kleine Piraten

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Abgetaucht und aufgeschnappt




Können Ohrenquallen hören?


Nein! Ohrenquallen können nicht hören. Sie heißen so, weil ihre vier rosafarbenen Geschlechtsorgane durch den durchsichtigen weißgelblichen Schirm schimmern. Die Qualle wird bis zu 40 Zentimeter groß und hat vier gardinenarmige Mundarme. Sie schwimmt durch die Bewegung ihres Schirmes. So wie das Öffnen und Schließen eines Regenschirmes. Dabei bewegen sich die Ohrenquallen immer schräg nach oben, um sich dann wieder nach unten fallen zu lassen. Die Ohrenquallen bestehen zu 98,2 Prozent aus Wasser und sind im Sommer häufig in der Nord- und Ostsee zu finden.

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An die Stifte, fertig, los!

(c) Janet Lindemann-Eppinger



Ein Ausmalbild für kleine Rügen-Kids

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Herzliche Grüße aus Sellin

Fotos: (c) Janet Lindemann-Eppinger

Körbchengröße ist hier nicht entscheidend


Das Herz der Insel schlägt im Ostseebad Sellin. Wenn in dem Ostseebad nur wenige Menschen unterwegs sind, dann kann man am Nordstrand schon mal auf das Herzlichste begrüßt werden. In der warmen Jahreszeit stehen an dieser Stelle unzählige Strandkörbe. Wusstet ihr eigentlich, dass der erste Strandkorb in Rostock erfunden wurde? Spötter bezeichneten den ersten Strandkorb Ende des 19. Jahrhunderts sogar als "aufrecht stehenden Wäschekorb". Der war nicht zu vergleichen mit den komfortablen Körben heute, die sogar Armlehnen und Fußstützen haben.



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Rosen vor den weißen Häusern am Circus

Im Reich des Fürsten

Obwohl in Putbus Bärlauch wächst, gibt es keine Bären. Auf dem Circus leben keine wilden Tiere. Und auch im Mausoleum wohnen keine Mäuse. Putbus hat eine interessante Geschichte und ist alles andere als ein typisches Küstenstädtchen. Die weiße Stadt (oder auch Rosenstadt genannt) wurde 1810 von Malte Fürst zu Putbus gegründet und ist Rügens erstes Seebad. Die Häuser präsentieren sich fast alle im klassizistischen Stil und sind weiß angestrichen. Besonders eindrucksvoll ist das Theater in der Alleestraße mit seinen Säulen und Verzierungen oder der Circus, ein runder Platz mit 15 Häusern. Der Obelisk in der Mitte erinnert an die Ortsgründung. In der warmen Jahreszeit blühen vor den imposanten Bauten Rosen. Die wurden damals auf Wunsch des Fürsten gepflanzt. 

Ein Erlebnis ist ein Spaziergang durch den Schlosspark mit seinen besonderen Bäumen (darunter Riesen-Mammutbäume oder ein Ginkgobaum), der Orangerie, dem Marstall und der Schlosskirche. Im angrenzenden Wildgehege leben Rehe und Hirsche. Im ehemaligen Affenhaus wurde ein Puppen- und Spielzeugmuseum eingerichtet. Im Frühjahr ist der Boden im Park übersät mit Bärlauch. Doch keine Angst, Bären gibt es hier nicht. Wahrscheinlich würde sie der Duft sowieso abschrecken. Denn die grünen Pflanzen riechen stark nach Knoblauch. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es am Schwanenteich auch ein Schloss. Das wurde Anfang der 60er Jahre gesprengt und abgerissen. In Putbus gibt es unter anderem ein Uhren-Museum und in Richtung Lauterbach einen Indoor-Spielplatz, ein Haus auf dem Kopf und das Museum zum Anfassen.



Der Circus


Im Schlosspark
Mehrere Hundert Jahre alte Eichen
Riecht stark, ist aber total gesund: der Bärlauch

Schlossterrasse am Schwanenteich

Das Mausoleum ist kein Mäusehaus, sondern eine Grabstätte

Früher Gewächshaus, heute Ausstellungszentrum: die Orangerie

Das fürstliche Schauspielhaus

Ein Modell des Schlosses
Fotos: (c) Janet Lindemann-Eppinger


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Ein Blick über den Strelasund

Fotos: (c) Janet Lindemann-Eppinger

So bunt ist Stralsund


Sie reihen sich wie Perlen an einer Kette, die prachtvollen Giebel in der Altstadt von Stralsund. Fast 780 Jahre hat die alte Hansestadt auf dem Buckel. Seit elf Jahren gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe und damit zu den bedeutendsten Orten auf der ganzen Welt. Besonders sehenswert sind die prachtvollen Bauten am Alten Markt wie das Rathaus und das Wulflamhaus, die restaurierten Speicher am Hafen und die Museen. Bekanntestes Museum ist wohl das Deutsche Meeresmuseum, das in einem ehemaligen Kloster in der Altstadt zu finden ist. Zu den jüngsten Museen zählt das Ozeaneum in der Hafenstraße mit seinen süßen Humboldtpinguinen und der Dauerausstellung 1:1 Riesen der Meere, die Wale in Lebensgröße zeigt. Für Kinder gibt es unter anderem einen Erlebnistunnel, der in die Tiefsee führt und ein Forscherdeck. Wer im Sommer nicht mit dem Auto nach Stralsund fahren möchte, kann das Auto in Altefähr auf Rügen stehenlassen und mit dem Schiff in die schöne Hansestadt schippern.


Giebel in der Mühlenstraße


Humboldtpinguine im Ozeaneum
Der Rathausgang am Alten Markt


Wale in Lebensgröße im Ozeaneum
Das Rathaus von der Ossenreyerstraße



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Zeit zum Naschen und Toben in Zirkow


In Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow auf Rügen vergeht die Zeit wie im Flug. Auf einer riesigen Fläche gibt es hier unter anderem eine Kartoffelsack-Rutsche, eine Traktorbahn, eine Seilbahn, eine Rattenküche, einen Wasserspielplatz, einen Kinderbauernhof mit Pferden und Ziegen und noch vieles mehr. Bei Regenwetter kann der Nachwuchs auf einem Indoor-Spielplatz im Bauernmarkt toben. Hier gibt es auch eine Bonbon-Manufaktur und ein Tobeland-Kino. Doch Vorsicht bei einem Gang auf die Toilette! Wer dem Herrn auf dem Klohäuschen nicht wohlgesonnen ist, kann schon mal nass werden. Im Juli wird ein Maislabyrinth eröffnet. Neben viel Schnickschnack aus aller Welt gibt es auch regionale Produkte. Besonders lecker ist der Erdbeertraum, eine hausgemachte Marmelade aus der Marmeladenküche vor Ort. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert!





Fotos: (c) Janet Lindemann-Eppinger

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Bücher aus Sand

"Die Schokoladenfabrik"

Mein Schatz gehört mir!


Herr der Ringe, Die drei Musketiere und Gullivers Reisen sind Bücher, die die meisten von uns kennen. Allerdings auf Papier und nicht aus Sand. 

Im Ostseebad Binz ist bis zum 3. November eine Ausstellung zu sehen, die genau diese und viele weitere Werke aus Sand zeigt. Der Sand stammt nicht vom Ostseestrand, denn die Körner wären durch die Bewegung der Wellen viel zu rund, sondern unter anderem aus dem Fluss Maas und aus Zirkow auf Rügen. Dieser Sand ist ideal, da jedes Korn eckig und scharfkantig ist. Denn runde Körner würden sich ja nicht stapeln lassen. Auf diese Weise haben die Baumeister aus Holland, Lettland, Ungarn und vielen anderen Ländern meterhohe Skulpturen gebaut. Gearbeitet wurden die Exponate nur aus Sand und Wasser. Ringträger sollten vorsichtig sein: Gollum ist auf der Suche nach seinem Schatz! Meinen hat er nicht bekommen.

"Herr der Ringe"

"Die drei Musketiere"

"Gullivers Reisen"

Etwa 12.000 Tonnen Spezialsand wurden verbaut.

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Ein Tempel auf Rügen

(c) Janet Lindemann-Eppinger

Das Badehaus Goor in Lauterbach


Im Jahr 1816 gründete Fürst Wilhelm Malte I. in Lauterbach das erste Rügener Seebad. Etwa ein Jahr später folgte die Grundsteinlegung des Badehauses in der Goor, heute ein beliebtes Hotel. Hier beginnt auch der Pfad der Muße und Erkenntnis, der durch das Naturschutzgebiet zu beeindruckenden Bäumen, Hügelgräbern und früheren Siedlungsflächen führt. Lohnenswert ist ein Spaziergang am Ufer entlang. Hier gibt es auch einen Kinderspielplatz.

(c) Janet Lindemann-Eppinger

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Fotos: (c) Janet Lindemann-Eppinger

Buchen, so weit das Auge reicht


Der größte zusammenhängende Buchenwald der Ostseeküste befindet sich im Nationalpark Jasmund bei Sassnitz. Zum Teil stehen die Wälder der Stubnitz seit einem Dreivierteljahrhundert unter Naturschutz. Aufgrund der Lage wurden einige Hangwälder nie bewirtschaftet.





Vom Erntewald zum Nationalpark


Seit Menschengedenken war der Stubbenkammerwald - so wird der Landstrich um den markanten Kreidefelsen Königsstuhl bezeichnet - Erntewald. Fürst Wilhelm Malte zu Putbus verhinderte 1807, dass die napoleonischen Besatzer hier alles kahl schlugen. Adlige Grundbesitzer ließen an den Hauptzugängen Kontrollstellen einrichten, um Holzdiebstahl vorzubeugen. 1990 wurde das 3000 Hektar große Gebiet (davon sind 603 Hektar Ostsee, 2200 Hektar Wald und 200 Hektar andere Lebensräume) zum Nationalpark Jasmund erklärt. „Natur Natur sein lassen“ lautet das Leitbild. Es gibt mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte.

Nationalpark-Zentrum Königsstuhl


Seit März 2004 können sich Naturfreunde im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl über den Nationalpark informieren. Die Maus Mimi und der Rabe Krax führen die Kleinsten über ein Kopfhörer-System durch die Räume. Es gibt Exponate zum Anfassen und Ausprobieren. Im Außengelände gibt es mehrere Spielplätze. Im Jahr 2012 durfte ich in dem vom Tourismusverband M-V als besonders familienfreundlich ausgezeichneten Erlebnisanbieter Fotos in einer Sonderausstellung zeigen.

Fotoschau im Nationalpark-Zentrum

Natur entdecken in der Erlebnisausstellung



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(c) Janet Lindemann-Eppinger

So viel Wasser! Klar, Rügen ist ja auch eine Insel!


Würden wir wie Vögel über die Insel fliegen, würden wir sehen, wie viel Wasser es auf Rügen gibt. Das Inselland ist von Ostsee und Bodden - das sind vom Land umschlossene Meeresteile mit einer Öffnung zum Meer - umgeben. Dabei gilt die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, mit ihren 400.000 Quadratkilometern als größtes Brackwassermeer der Erde. Der Salzgehalt der Ostsee beträgt zwischen 0,3 und 1,7 Prozent. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Salzgehalt im Pazifik liegt bei 3,45 Prozent.

 Die bekanntesten Bodden sind der Große Jasmunder Bodden und der Kleine Jasmunder Bodden. Der Große Jasmunder Bodden befindet sich im Norden der Insel, ist rund 14 Kilometer lang, etwa sechs Kilometer breit und bis zu sieben Meter tief. Mit dem Breetzer Bodden, dem Breeger Bodden, dem Lebbiner Bodden, der Neuendorfer Wiek und dem Tetzitzer See hat er eine Wasserfläche von rund 94 Quadratkilometer. Das Ufer ist hauptsächlich von Schilf umgeben. Der Kleine Jasmunder Bodden ist rund sieben Kilometer lang, etwa fünf Kilometer breit und hat eine Fläche von 28,4 Quadratkilometern. Beide Bodden sind bei Lietzow durch einen künstlich errichteten Damm voneinander getrennt. Eine Verbindung zum Großen Jasmunder Bodden besteht über einen Ablauf mit Schleuse, eine Kammer mit zwei Toren, die unter anderem zur Regulierung des Wasserstandes im Kleinen Jasmunder Bodden und als Fischdurchlass dient. Denn beide Bodden sind sehr fischreich. Im Großen Jasmunder Bodden liegt der Salzgehalt zwischen 0,7 und 0,8 Prozent.



(c) Janet Lindemann-Eppinger
Das Foto zeigt den Kleinen Jasmunder Bodden im Frühjahr. Die Strömung hat die kleinen Eisschollen an das Ufer der kleinen Halbinsel Spitzer Ort (Lietzow) getrieben. Das war ein Rauschen und Krachen. Ein wahrhaft schönes Naturschauspiel. Diese Aufnahme wurde vom Ankerherz Verlag am 7. März 2013 zum Foto des Tages gewählt.

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(c) Matthes Trettin


Mit Quack und Quacki auf nach Stralsund


Am 8. Juni bin ich mit Quack und Quacki, den Hauptfiguren meines Kinderbuches "Der Kohledieb von Rügen", im Kinderclub "Die Boddenpiraten" der Bodden-Apotheke in Stralsund zu Gast. Ab 10.00 Uhr können kleine und natürlich auch große Zuhörer mit den beiden knallgelben Quietsche-Enten auf Entdeckungstour gehen. Ob sie den Kohledieb finden werden, der der Kleinbahn auf Rügen das Essen gestohlen hat? 

Ich bin gespannt und freue mich mich auf viele Besucher. Die Bodden-Apotheke befindet sich in der Lindenalle 25.


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Ahoi Piraten!

(c) Janet Lindemann-Eppinger

Ein Ausmalbild für kleine Rügen-Kids

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Druckfrisch! Tourenkarte für Aktive und ich durfte das Titelbild liefern


Mein Foto hat es auf den Titel der Tourenkarte Rügen aktiv geschafft, ein Gemeinschaftsprojekt, an dem unter anderem der Tourismusverband Rügen e.V. und die Kurverwaltungen auf Rügen beteiligt sind. Sie enthält neben einer Rügenkarte, regionalen Infos, auch 18 Touren, zum Beispiel Romantik-Touren oder Touren zu den Heiligen Stätten. Jede Strecke ist mit Kilometerangaben gekennzeichnet und zeigt auf, welche Sehenswürdigkeiten es dort gibt oder wo man Schlemmen, Übernachten und Spielen kann. Aufgezeichnet sind auch barrierefreie Touren. 

Mein Fazit: Sehr empfehlenswert!

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(c) Janet Lindemann-Eppinger


Wer findet das gesuchte Lösungswort?

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Wer einen Handschuh findet, bekommt eine Belohnung - Hand-Schuh drauf!


Uah! Ein handschuhfressendes Monster geht derzeit in Sellin um. Wer es findet, darf es gerne behalten. Fast täglich verschlingt es Handschuhe – bunte, einfarbige, gestreifte, mit Daumen, mit Fingern, kleine große. Es schreckt vor keinem Design zurück. Es taucht am helllichten Tag auf und nimmt auch auf kleine Kinder keine Rücksicht, die mit blauen Händen vor verzweifelten Müttern stehen. Am liebst...en aber ist es in der Nacht unterwegs. Denn gerade in den frühen Morgenstunden, wenn es Eltern am eiligsten haben, hat es wieder zugeschlagen. Dann reibt sich das Monster die Hände - diese sind natürlich warm verpackt in kuscheligen Handschuhen – und erfreut sich an tobenden Müttern, suchenden Vätern und schulterzuckenden Kindern. Manchmal verliert es auch ein Handschuh auf dem Weg in seine Höhle. Liebenswerte Menschen hängen diese dann an Zaunpfähle am Kindergarten auf. Andere Handschuhe haben es da nicht so gut. Diese werden achtlos auf Parkplätzen liegen gelassen. Wie dem auch sei. Wer das Handschuh-Monster trifft, der darf es gerne in die Wüste schicken. Und wer einen Handschuh findet, darf ihn gerne bei uns abgeben. Es gibt auch eine Belohnung. Hand-Schuh drauf!

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Paradiesische Zustände auf Rügen

(c) Janet Lindemann-Eppinger

Romantik pur: Lichtspiele an Rügens Seen und der Küste


So ein Foto-Tag auf Rügen macht Laune. Denn das Licht auf der Insel ist atemberaubend. Hier lassen sich die schönsten Sonnenauf- und untergänge einfangen. Wer früh genug aufsteht, erlebt die Kreidefelsen im Morgenlicht. Abends gibt es traumhafte Sonnenuntergänge im Westen der Insel, zum Beispiel auf Ummanz. Diese Aufnahmen sind an einem Abend im April am Selliner See entstanden. 

(c) Janet Lindemann-Eppinger

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(c) Janet Lindemann-Eppinger

Und zwei Quietsche-Enten sind mit an Bord


Auf Rügen lohnt es sich, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen. Denn viele Sehenswürdigkeiten liegen abseits der Hauptverkehrsadern: Burgwälle und Großsteingräber, Schlösser und Herrenhäuser. Stressfrei ist eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Beispiel mit der Kleinbahn, auch Rasender Roland genannt. Diese dampft von Putbus-Lauterbach nach Göhren. 

Im März 2012 habe ich ein Kinderbuch geschrieben, in dem das Dampfross die Hauptrolle spielt. Es handelt von zwei Quietsche-Enten namens Quack und Quacki, die den Kohledieb von Rügen suchen. Das Büchlein heißt "Der Kohledieb von Rügen" und ist im Verlag tennemann media erschienen. 

Übrigens, der Rasende Roland schnauft schon seit mehr als 100 Jahren mit einer Geschwindigkeit von rund 30 km/h über die Insel Rügen.

(c) Janet Lindemann-Eppinger


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