Von Kranichen und Herbstkätzchen

Rügens Westen ist ein Naturparadies. Herbst für Herbst sammeln sich dort mehrere Tausend Kraniche, um sich für den Weiterflug in den warmen Süden zu stärken. 

In Tankow auf der Insel Ummanz gibt es einen hölzernen Beobachtungsturm, von dem man die Vögel des Glücks sehr gut beobachten kann. Auch vom Boden aus lassen sich eindrucksvolle Augenblicke erleben. Zum Beispiel dann, wenn die langbeinigen Großvögel abends über die Bodden und Äcker in Richtung Sonnenuntergang fliegen, um die Nacht stehend in der Udarser Wiek zu verbringen. 

Auf der Rücktour unbedingt den Erlebnis-Bauernhof Kliewe in Mursewiek besuchen. Dort kuscheln süße Herbstkätzchen derzeit mit Kürbissen. Sooooo süß!


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"Sonnenschein" vor Stralsund

Mit unserem „Sonnenschein“ auf das Treppchen

Am Anfang war der Entwurf – ein Treibholzboot mit zwei Masten und einem Korb. Dann wurden aus zwei Masten drei und irgendwann vier. Und zum Start der zweiten Rügener Treibholzboot-Regatta am 14. September in Altefähr war unser Schiff dann das größte von allen. Eine Woche haben Ralf und die Kinder gewerkelt. Zweimal haben wir es im Bodden schwimmen lassen. Beim ersten Mal hatte es mächtig Schlagseite. Beim zweiten Mal schwamm es kerzengerade. Und jedes Mal nahm es mächtig Fahrt in Richtung Zicker Berge auf. Zur besonderen Freude der Kinder. Von 63 Booten belegte unser Segler „Sonnenschein“ dann in Altefähr den dritten Platz. Sieger wurde der Zweitklässler Malte aus Altefähr.

Der Bug entsteht

Treibholz

Gleich kommen die Segel ran

Die Seitenwände entstehen

Die Segel bekommen einen rustikalen Look

Eins von 12 Segeln wird genäht

Das Heck mit Steuerrad

1. Versuch: Hurra, "Sonnenschein" schwimmt!

Oh, leichte Schräglage

So könnte es klappen

2. Versuch: "Sonnenschein" nimmt Fahrt auf und bleibt gerade

Reparatur in Altefähr

Tolle Boote entstehen

Auf die Plätze ... fertig ... los

Papierboot-Regatta

Puh, ist das schwer

"Sonnenschein" ist im Finale

Kopf an Kopf-Rennen

Sieger Malte aus Altefähr

Das schönste Boot

Unser Kapitän Emil


















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Wälle aus Feuersteinen auf Jasmund

Die Feuersteinfelder muss man gesehen haben


Steinernes Meer werden die Feuersteinfelder zwischen Mukran und Prora im Nordteil der Schmalen Heide genannt. Das 40 Hektar große Gebiet im südlichsten Zipfel der Halbinsel Jasmund besteht aus Feuersteinen, die während einer Serie von Sturmfluten vor mehreren Tausend Jahren hier angespült wurden. 

Aus diesem dunkelgrauen, fast schwarzen Gestein waren auch die ersten Werkzeuge des Menschen. Mit Feuersteinen, Pyrit, Zunderschwamm und leicht entzündbarem Material kann man sogar Feuer machen wie die alten Germanen. 

Wie das funktioniert, weiß Peter Stein-Müller, der in Lohme eine Steinmanufaktur betreibt. Für das Magazin RügenPur (Verlag Rügendruck Putbus) habe ich eine Geschichte über ihn und die Kunst des Feuermachens geschrieben. Wer die Feuersteinfelder besuchen möchte, sollte den Parkplatz in Neu Mukran nutzen. Unbedingt festes Schuhwerk anziehen!

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Die Sonne lacht!


Traumhaftes Spätsommerwetter auf der Insel Rügen

Herrlich warm ist es momentan auf Deutschlands größter Insel. Die Sommerferien sind zu Ende und noch immer herrschen hier Wassertemperaturen von 18 Grad. Die Lufttemperatur liegt zwischen 20 und 25 Grad. Das haben wir der Ostsee zu verdanken, die wie ein Ofen funktioniert und die Wärme sehr lange speichert. Liebe Sonne scheine!

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