Abseits der Hauptstraße


Gut Rosengarten bei Garz

Eine Rhododendronallee führt auf das Gut Rosengarten bei Garz zu. Rechts ein verfallenes Gutshaus, in der Mitte ein Teich auf dem Seerosen blühen, geradeaus ein endlos langes Stallgebäude.

Für Joachim Berg ist das Gutsgelände einer der schönsten Flecken der Erde. Es war Liebe auf den ersten Blick, als er diese herrliche Boddenlandschaft sah, also hat er 2002 begonnen, die zerstückelten Grundstücke nach und nach anzukaufen. Heute versucht er, das Gut Rosengarten aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und wieder zu beleben.

Auf acht Hektar wird hier derzeit ökologischer Landbau betrieben. In Gewächshäusern und auf den umliegenden Feldern gedeihen Obst, Gemüse und Kräuter. Die gibt es direkt vor Ort im Hofladen, auf Märkten oder im Direktvertrieb an Hotels und Restaurants. Später sollen im Guthaus ein Hotel, ein Restaurant und ein Café entstehen. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

Der Landschaftspark, durch den ein Bächlein fließt, erstrahlt bereits jetzt schon wieder in altem Glanz. Die Beek wurde gereinigt und entrümpelt und schlängelt sich durch den grünen Park. Alte Bäume wurden gepflegt und neue gepflanzt. Dem letzten Gutsherrn, der in der nördlichen Ecke des Parks mit seiner Ehefrau begraben liegt, würde es gefallen. Denn bei aller Modernisierung bleibt die alte Romantik immer noch unauslöschlich erhalten.




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